Dornröschens Empire

Dornröschen, Märchengestalt  (Prinzessin) aus dem gleichnamigen Märchen der Gebrüder Grimm.

empire [engl.] ['empaɩǝ] Reich n,Imperium n; Kaiserreich n

Sind wir nicht alle ein klein wenig Dornröschen?

Ist nicht jeder von uns in seiner eigenen Welt aus Hoffnungen und Zweifeln, Freuden und Ängsten, Liebe und Hass, Enttäuschungen und Mustern gefangen? Und versuchen wir nicht täglich diese abzustreifen – wenn wir sie erkennen? In „Dornröschens Empire“ („Dornröschens Reich“) wollte ich diese Welt bildhaft machen. Die Grenzen und Hindernisse, die uns daran hindern einfach auszubrechen. Die Unsicherheit, die uns zwischen unserem Mut und Ängsten verirren und verstricken läßt. Ich möchte aber auch die Schönheit und Vertrautheit zeigen, über all die Gefühle die wir in uns tragen, weshalb wir dennoch versucht sind gern daran festzuhalten – weil es doch so bequem ist.

Gestatten wir uns aus diesem schönen Gespinst aus Gefühlen und Verstand auszubrechen, und die alten Muster hinter uns zu lassen. Also warten wir nicht länger auf den großen Erretter – retten wir uns selbst. Nur Mut!

Was es ist

Es ist Unsinn – sagt die Vernunft

Es ist was es ist – sagt die Liebe

Es ist Unglück – sagt die Berechnung

Es ist nichts als Schmerz – sagt die Angst

Es ist aussichtslos – sagt die Einsicht

Es ist was es ist – sagt die Liebe

Es ist lächerlich – sagt der Stolz

Es ist leichtsinnig – sagt die Vorsicht

Es ist unmöglich – sagt die Erfahrung

Es ist was es ist – sagt die Liebe

(Erich Fried)

www.nicolaus-herrmann.de > freestyle > dornroeschens empire

Homage To The 60s

Bei dieser kleinen Serie habe ich versucht die 60er Jahre wieder zu beleben.
Ich wollte weniger die „Klamotte“ darstellen, wichtiger war mir das
Lebensgefühl und das Styling dieser Zeit ins Heute zu transportieren…

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Frenzy Of Schwarz-Rot-Gold

Frenzy [engl.] ['frenzi] Rausch, Ekstase, Raserei,Wahnsinn, Taumel


Deutschland feiert – 60 Jahre Bundesrepublik, 20 Jahre Mauerfall, 40 Jahre Nicolaus und 3 Jahre „Sommermärchen“. Genau in einem Jahr ist es wieder soweit! Wir werden wieder Fahnen schwingen, uns gegenseitig in den Armen liegen und uns kollektiv (hoffentlich) am Ballzauber „unserer Jungs“ Schwarz-Rot-Gold besaufen.

Plötzlich gehen wir ganz selbstverständlich mit dem Thema „Deutschland“ um – wir befinden uns wie in einem kollektiven Rausch, schwenken Fahnen, sind stolz Deutsche zu sein und singen aus voller Brust die Nationalhymne. Wo liegen die Ursachen für eine solche Metamorphose? Haben wir anscheinend alle Vorbehalte und Scham abgelegt; unsere Vergangenheit verdrängt? Also alles normal???

Greifen wir zu identitätsstiftenden Symbolen, weil wir uns nach Gemeinschaft sehnen, in einer Gesellschaft, in der Geld und Wirtschaftsinteressen mehr Wert sind, als der Mensch? Weil die Vereinzelung der Menschen um sich greift? Weil wir uns klein, unverstanden und unsicher fühlen? Weil wir einen Sinn suchen? Oder einfach nur ablenken wollen?

Mit der Fotoserie „Frenzy Of Schwarz-Rot-Gold“ habe ich versucht die Unbefangenheit, mit der wir mit dem „Nationalstolz“ umgehen, zu dokumentieren. Ich möchte damit nicht nur an diesen heißen Fußballsommer 2006 erinnern.

Haben wir wirklich die Lehren aus unserer Geschichte gezogen? Oder ist zu befürchten, dass der aufkeimenden Stolz auf unser Land und unsere Unbefangenheit, heimlich die Hintertür für die braunen Gespenster öffnet? Ist jemand, der sich weigert mit nationalen Symbolen zu schwenken, gleich ein vaterlandsloser Geselle? Oder der jenige, der sich zu Schwarz-Rot-Gold und zu diesem Land bekennt automatisch ein deutschnationaler Ewiggestriger, dem man mit Argwohn und Mißtrauen begegnen muß?

Erschwerend kommt hinzu, dass die Nazis heutiger Tage – von bürgerlichen Biedermännern über rechtextreme Parteien (NPD, DVU, REP, usw.), bis hin zu den sog. freien Kameradschaften – überhaupt nichts mit dieser Bundesrepublik und Schwarz-Rot-Gold am Hut haben. Vielmehr möchten sie diese Republik mit Stumpf und Stiel in den Boden stampfen und vernichten.

Entsteht hier also ein neuer, ein anderer Nationalismus? Oder haben wir endlich Chauvinismus und Großmachtdenken, Rassismus und Diskriminierung Andersdenkender  überwunden? Oder handelt es sich nur um eine Art „Fußball-Karneval“, und das alles ist überhaupt kein Thema? In wie weit unterscheidet sich Deutschland von anderen Ländern? Ein kontroverses und vielschichtiges und immer aktuelles Thema. Bleiben wir wachsam…!

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Twiggy Is Back!

twig [engl.] [twig] dünner Zweig, Ästchen, [girl] gerten schlank.Zwiggy Lesley Hornby *19.09.1949, London.

Nein, hier stand mir natürlich nicht Lesey Hornby Model! Dennoch hat sie mich zu dieser Serie inspiriert. Hier nun meine Interpretation von Twiggy in popigen Farben und Posen wie aus den 60ern.

Mit ihrer knabenhaften Figur war Lesley Hornby die Verkörperung der vorpubertären Jugendlichkeit und schnell das Schönheitsideal der ausgehenden 60er Jahre. Ihr Typ und Kleidungsstil beeinflussten die gesamte Mode. Twiggy, mit den Maßen 78-55-80, wurde kritisch zur „teuersten Bohnenstange der Welt“ erklärt. Sie war das erste aller Supermodels.

Twiggy wurde meist im Minikleid und blass geschminktem Gesicht fotografiert. Ihre großen Augen wurden von falschen Wimpern umrahmt. Der Twiggy-Stil erzeugte eine kindliche Körpersilhouette durch modische Verlängerung der Beine und Verkürzung des Oberkörpers. Es war modern, wenn eine Frau kaum Busen hatte, und das wenige im Transparent-Look arglos zu zeigen. Das Model hat mit den mageren Models von heute jedoch wenig zu tun, denn sie nahm trotz normalen essens einfach nicht zu. Twiggy, die nie wirklich Teil des internationalen Mode-Jet-Sets sein wollte, zog sich bereits mit 19 Jahren wieder aus dem Model-Business zurück. Insgesamt war sie nur viereinhalb Jahre Fotomodell, aber das genügte, um sie zu Mythos der 60er Jahre zu machen.

Heute streiten sich Frauenrechtler/innen und Modeschöpfer über das, meist von Männern diktierte, Schönheitsideal in der Modebranche. Und man kann zurecht an den Folgen dieses Hypes zweifeln: Magersüchtige Models; unzufriedene Mädchen und Frauen, die an dem übersteigertem Körperkult und ihrem „nicht dazu passen wollenden“ Körpermaßen zerbrechen; und eine florierende Schönheitschirugie…

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Seagulls


(sea) gull [engl.] [si ] [gʌl] Seemöwe, Möwe

Möwenlied

Die Möwen sehen alle aus,

als ob sie Emma hießen.

Sie tragen einen weißen Flaus

und sind mit Schrot zu schießen.

Ich schieße keine Möwen tot,

ich laß sie lieber leben -

und füttre sie mit Roggenbrot

und rötlichen Zibeben.

O Mensch, du wirst nie nebenbei

der Möwe Flug erreichen.

Wofern Du Emma heißest, sei

zufrieden, ihr zu gleichen.

(Christian Morgenstern)

Durch ihre akrobatischen Flugübungen, ihre Tollkühnheit und die Leichtigkeit, wie sie die Lüfte beherrschen, üben diese Vögel auf mich eine starke Faszination aus.



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Treelords

tree [engl.] [tri ] Baum m; lords [engl.] [plur] [lɔ ds] Herren m, Gebieter m, Götter m

Bäume und Haine gelten seit Beginn der Menschheitsgeschichte als Kraftquelle und mythische Orte. So wurden sie in vielen alten Kulturen und Religionen als Sitz der Götter oder anderer übernatürlicher Wesen verehrt.

Der Baum spielt in den Mythen der Völker auch als Lebensbaum, als Baum der Unsterblichkeit oder als Symbol des Erwachens im Buddhismus, unter dem Buddha die Erleuchtung fand, eine Rolle. Im Altertum kannten die mesopotamischen Kulturen sowie Juden, Griechen, Römer, Slawen, Kelten und Germanen geweihte Bäume oder Haine. Der Brauch des Maibaums soll schon den Kelten bekannt gewesen sein, doch auch die Griechen weihten Bäume Maia, der Göttin der Fruchtbarkeit.

In meinen Photographien habe ich versucht die Magie und Erhabenheit, das Göttliche in ihrem Wesen zu portraitieren.

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Seascapes

Sea [engl.] [si ] Meer n (a.ƒig.), see ƒ; Landscapes [engl.] [plur] [ˈlӕnskeɪps] Landschaften, Seascapes = Seelandschaften

Nordsee, Seascapes, Fotografie von Nicolaus Herrmann

Der nie enden wollende Horizont, die Gewalt der Gezeiten, die Nordsee – mal tosend wild, mal trügerisch zahm. Der weite Strand, der endlose Himmel mit seinen ziehenden Wolken, die an galoppiernde Pferde erinnern. Der stürmische Wind in den Haaren und die salzige Luft auf der Haut…Linien und Farben verschmelzen…Naturgewalten, das Wunder des Wattenmeeres. Spiekerooge pur!

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Josef

Josef, auch Joseph m [hebr. Iosef ] [biblischer Vorname] Gott fügt hinzu, hinweggenommen hat Jahwe meine Schmach.


Ich habe Josef in einem Park in der Münchner Innenstadt kennengelernt. Er saß mit einer Freundin auf einer Bank, und teilte sich mit ihr billigen Fusel. Sein leben würde doch niemanden interessieren. Deswegen erzählt er auch nicht, was ihm aus der Bahn geworfen hat. Im laufe des Gesprächs taut der knurrige alte Mann auf. Begriffe fallen: „Frau abgehauen“, „Trauer“, „Alkohol“, „Arbeit verloren“. Das sei doch schon so viele Jahre her. Und trotzdem wirkt er plötzlich verletzlich und wie in einer anderen Welt versunken. Ich bin unsicher – ob ihn der Alkohol oder die traurige Erinnerung plötzlich tagträumen läßt. Er springt in seiner Erzählung. Es ist schwer ihm zu folgen. Manches scheint widersprüchlich zu sein.

Er träumt von einer besseren Vergangenheit. ja Vergangenheit! Trotzdem möchte er anscheinend das Leben, was er jetzt lebt nicht mehr aufgeben. Er hat sich eingerichtet, hat sich an das Obdachlosendasein gewöhnt. Er sei mit dem Wenigen zufrieden, was er hat.

www.nicolaus-herrmann.de > people & portrait > josef

Nic, die Welt und das Bloggen!

So, nun hat es mich auch erwischt! Gegen „Twittern“ und „Bloggen“ habe ich mich bis jetzt erfolgreich wehren können – bis jetzt! Bis mich letztes Wochenende ein Kumpel davon  überzeugt hat, wie einfach es ist, über sein Tun und Lassen die Welt zu „beglücken“. Außerdem sei „Bloggen“ ein Teil meiner „Selbstvermarktung“. Na ja, irgendwie hat er ja Recht, sonst hätte ich damit gar nicht erst angefangen. Mal sehen wie es läuft…

Was könnt ihr denn nun eigentlich, auf meinem Blog erwarten? Zunächst möchte ich Euch über meine neuesten Arbeiten informieren. Der und die Andere von Euch wird wohl meine „nicnews“ kennen, die ich alle 4 Wochen per PDF zugesandt habe. Dieser Blog wird nun die „nicnews“ in der bisherigen Form ablösen. Die neuesten Entwicklungen meiner Arbeit werdet Ihr also in Zukunft hier auf „nicphotonews“ lesen und sehen können!!!

Was gibt es noch? Informationen über die Photoszene, Photo- und Kunstausstellungen, über Vernissagen und Menschen, und meine subjektive Meinung dazu. Es wird Diskussionen und Kommentare zu Photoarbeiten geben, und ich werde Euch in unregelmäßigen Abständen mit Umfragen nach Eurer Meinung fragen (darauf freue ich mich schon am meisten!). Außerdem gibt es nützliche Links und Tipps & Tricks aus der Photowelt.

Laßt Euch überraschen, und seid gespannt wie sich dieser Blog entwickelt. Ich bin es auch am meisten, zu was mich dieses (für mich) neue Medium inspirieren wird.

Also, bis bald! Ich freue mich auf Euer Feedback.

Herzliche Grüße – Nic.

P.S.: Das komplette Portfolio meiner Photographien ist auf www.nicolaus-herrmann.de zu sehen.



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