Dornröschen, Märchengestalt (Prinzessin) aus dem gleichnamigen Märchen der Gebrüder Grimm.
empire [engl.] ['empaɩǝ] Reich n,Imperium n; Kaiserreich n
Sind wir nicht alle ein klein wenig Dornröschen?
Ist nicht jeder von uns in seiner eigenen Welt aus Hoffnungen und Zweifeln, Freuden und Ängsten, Liebe und Hass, Enttäuschungen und Mustern gefangen? Und versuchen wir nicht täglich diese abzustreifen – wenn wir sie erkennen? In “Dornröschens Empire” (“Dornröschens Reich”) wollte ich diese Welt bildhaft machen. Die Grenzen und Hindernisse, die uns daran hindern einfach auszubrechen. Die Unsicherheit, die uns zwischen unserem Mut und Ängsten verirren und verstricken läßt. Ich möchte aber auch die Schönheit und Vertrautheit zeigen, über all die Gefühle die wir in uns tragen, weshalb wir dennoch versucht sind gern daran festzuhalten – weil es doch so bequem ist.
Gestatten wir uns aus diesem schönen Gespinst aus Gefühlen und Verstand auszubrechen, und die alten Muster hinter uns zu lassen. Also warten wir nicht länger auf den großen Erretter – retten wir uns selbst. Nur Mut!
Was es ist
Es ist Unsinn – sagt die Vernunft
Es ist was es ist – sagt die Liebe
Es ist Unglück – sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz – sagt die Angst
Es ist aussichtslos – sagt die Einsicht
Es ist was es ist – sagt die Liebe
Es ist lächerlich – sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig – sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich – sagt die Erfahrung
Es ist was es ist – sagt die Liebe
(Erich Fried)
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Das schöne an Märchen ist meines Erachtens die Bildsprache. Über 100 Jahre, sprich eine sehr, sehr lange Zeit, wächst um die (schlafenden, also vielleicht nicht bewusst lebenden? Oder ist das zu weit hergeholt…)Menschen herum ein Gestrüpp der Abwehr, in anderen Märchen blitzt der goldene Königsohn unter dem Monster hervor, ein Frosch ist ein Prinz, Bänder um gebrochene Herzen können zerplatzen und die ärmste Frau im Hause trägt den größten inneren Reichtum. Märchen stecken voller Menschenbetrachtung (und leider auch Moral) in die anschaulichsten Metaphern verpackt.
Deswegen alleine schon finde ich den Spagat nicht groß, Dornröschens Empire steckt in jedem von uns.
Was ich so interessant dabei finde ist die Schönheit. Jedes Gestrüpp, daß wir so im Laufe unserer Leben um uns wachsen, manchmal unkontrolliert wuchern und gedeihen lassen, hat seine einzigartige Schönheit. Wenn wir im Schloss sitzen, sehen wir oft nicht die Blüten, die an der Aussenfassade den Betrachter erfreuen, denn die Schönheit liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters.
Danke für diesen Perspektivwechsel, ich mag diese Bilder sehr. Und Hagebuttenmarmelade ist übrigens auch sehr lecker…;-)